Braunasbest

BraunasbestTyp Braunasbest

Braunasbest (Synonyme: Amosit, Grunerit) ist ein faseriges Mineral mit einer grauen, grünlichbraunen oder braunen Färbung. Braunasbest wurde im Vergleich zu Weißasbest relativ selten verwendet. Von braunem Asbest gehen aber vergleichbare Gesundheitsgefahren wie von anderen Asbestarten aus. So erhöht Asbest zum Beispiel das Risiko für Lungenkrebs. Obwohl die Verwendung von braunem Asbest in Europa seit vielen Jahren verboten ist, findet sich das Mineral zum Beispiel noch in Brandschutzplatten, Dichtungen und Fußbodenbelägen und kann dort mittels eines Tests auf Asbest nachgewiesen werden.

Was macht Braunasbest so gefährlich?

Braunasbest und andere Asbestarten können sehr feine, spitze Fasern freisetzen. Diese lungengänigen Fasern können aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer besonderen Struktur nicht von körpereigenen Abwehrmechanismen unschädlich gemacht oder aus der Lunge entfernt werden. Die feinen Asbestfasern dringen besonders tief in das Lungengewebe ein und setzen sich dort fest. Dabei können die Fasern chronische Reizungen verursachen, die das Risiko für Tumore der Lunge und des Brust- und Bauchfells deutlich ansteigen lassen.

Eine über Jahre stark erhöhte Exposition gegenüber Asbestfasern kann auch zu einer Asbestose führen. Diese Erkrankung äußert sich im fortgeschrittenem Stadium durch starke Atemnot und Reizhusten. Braunasbest wird wegen seiner relativ untypischen Färbung oft nicht als Asbest erkannt. Braunasbest setzt besonders viele schädliche Fasern frei, wenn Asbest in Materialien nur lose gebunden ist. Dies ist zum Beispiel bei Spritzasbest der Fall. Relativ fest gebunden ist Asbest dagegen unter anderem in Asbestzement (Eternit). Allerdings können durch Beschädigung, Bearbeitung oder Verwitterung auch von fest gebundenem Asbest Gesundheitsgefahren ausgehen.

Wo wurde Braunasbest verwendet?

Die Verwendung von Asbest und Braunasbest ist in Deutschland seit dem Jahr 1993 in fast allen Bereichen verboten. Allerdings finden sich in vielen Gebäuden und Wohnungen noch immer viele Produkte und Baustoffe aus Braunasbest, die gefährliche Fasern freisetzen können. Verwendet wurde Braunasbest zum Beispiel in Fußbodenbelägen, Brandschutzplatten, Spritzasbest, Dichtungen, Anstrichen und Klebstoffen. Auch in Asbestzement, der zum Beispiel vielfach für Fassadenplatten, Dacheindeckungen, Rohre oder Blumenkübel verwendet wurde, kann brauner Asbest enthalten sein.

Kann Braunasbest mit bloßem Auge erkannt werden?

Braunasbest und andere Asbestsorten können selbst von Experten nicht zweifelsfrei mit bloßem Auge erkannt werden. Erschwert wird eine Erkennung durch die große Vielfalt an asbesthaltigen Produkten. In diesen ist Asbest oft nur in geringen Volumenanteilen enthalten. Dadurch werden die Asbestfasern von anderen in den Produkten enthaltenen Materialien leicht überdeckt. Zudem weisen auch andere Minerale und Baustoffe eine ähnlich faserige Struktur wie Asbest auf. In der Raumluft schwebende Asbestfasern sind wegen ihrer geringen Größe fast unsichtbar und zudem völlig geruchlos.

Daher sollte Sie bei Verdacht auf Braunasbest oder andere Asbestarten eine professionelle Raumluftanalyse vornehmen lassen. Auch Proben von Materialien können Sie im Labor mit speziellen Methoden auf Asbest untersuchen lassen. Die Probenentnahme für eine Asbest-Raumluftuntersuchung oder die Entnahme einer Materialprobe ist auch für Laien sehr einfach durchführbar. Die Proben werden dann in einem besonders qualifiziertem Labor untersucht. Das detaillierte Untersuchungsergebnis geht Ihnen per Post zu.

Typ Braunasbest Braunasbest (Synonyme: Amosit, Grunerit) ist ein faseriges Mineral mit einer grauen, grünlichbraunen oder braunen Färbung. Braunasbest wurde im Vergleich zu Weißasbest... mehr erfahren »
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Braunasbest (Synonyme: Amosit, Grunerit) ist ein faseriges Mineral mit einer grauen, grünlichbraunen oder braunen Färbung. Braunasbest wurde im Vergleich zu Weißasbest relativ selten verwendet. Von braunem Asbest gehen aber vergleichbare Gesundheitsgefahren wie von anderen Asbestarten aus. So erhöht Asbest zum Beispiel das Risiko für Lungenkrebs. Obwohl die Verwendung von braunem Asbest in Europa seit vielen Jahren verboten ist, findet sich das Mineral zum Beispiel noch in Brandschutzplatten, Dichtungen und Fußbodenbelägen und kann dort mittels eines Tests auf Asbest nachgewiesen werden.

Was macht Braunasbest so gefährlich?

Braunasbest und andere Asbestarten können sehr feine, spitze Fasern freisetzen. Diese lungengänigen Fasern können aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer besonderen Struktur nicht von körpereigenen Abwehrmechanismen unschädlich gemacht oder aus der Lunge entfernt werden. Die feinen Asbestfasern dringen besonders tief in das Lungengewebe ein und setzen sich dort fest. Dabei können die Fasern chronische Reizungen verursachen, die das Risiko für Tumore der Lunge und des Brust- und Bauchfells deutlich ansteigen lassen.

Eine über Jahre stark erhöhte Exposition gegenüber Asbestfasern kann auch zu einer Asbestose führen. Diese Erkrankung äußert sich im fortgeschrittenem Stadium durch starke Atemnot und Reizhusten. Braunasbest wird wegen seiner relativ untypischen Färbung oft nicht als Asbest erkannt. Braunasbest setzt besonders viele schädliche Fasern frei, wenn Asbest in Materialien nur lose gebunden ist. Dies ist zum Beispiel bei Spritzasbest der Fall. Relativ fest gebunden ist Asbest dagegen unter anderem in Asbestzement (Eternit). Allerdings können durch Beschädigung, Bearbeitung oder Verwitterung auch von fest gebundenem Asbest Gesundheitsgefahren ausgehen.

Wo wurde Braunasbest verwendet?

Die Verwendung von Asbest und Braunasbest ist in Deutschland seit dem Jahr 1993 in fast allen Bereichen verboten. Allerdings finden sich in vielen Gebäuden und Wohnungen noch immer viele Produkte und Baustoffe aus Braunasbest, die gefährliche Fasern freisetzen können. Verwendet wurde Braunasbest zum Beispiel in Fußbodenbelägen, Brandschutzplatten, Spritzasbest, Dichtungen, Anstrichen und Klebstoffen. Auch in Asbestzement, der zum Beispiel vielfach für Fassadenplatten, Dacheindeckungen, Rohre oder Blumenkübel verwendet wurde, kann brauner Asbest enthalten sein.

Kann Braunasbest mit bloßem Auge erkannt werden?

Braunasbest und andere Asbestsorten können selbst von Experten nicht zweifelsfrei mit bloßem Auge erkannt werden. Erschwert wird eine Erkennung durch die große Vielfalt an asbesthaltigen Produkten. In diesen ist Asbest oft nur in geringen Volumenanteilen enthalten. Dadurch werden die Asbestfasern von anderen in den Produkten enthaltenen Materialien leicht überdeckt. Zudem weisen auch andere Minerale und Baustoffe eine ähnlich faserige Struktur wie Asbest auf. In der Raumluft schwebende Asbestfasern sind wegen ihrer geringen Größe fast unsichtbar und zudem völlig geruchlos.

Daher sollte Sie bei Verdacht auf Braunasbest oder andere Asbestarten eine professionelle Raumluftanalyse vornehmen lassen. Auch Proben von Materialien können Sie im Labor mit speziellen Methoden auf Asbest untersuchen lassen. Die Probenentnahme für eine Asbest-Raumluftuntersuchung oder die Entnahme einer Materialprobe ist auch für Laien sehr einfach durchführbar. Die Proben werden dann in einem besonders qualifiziertem Labor untersucht. Das detaillierte Untersuchungsergebnis geht Ihnen per Post zu.

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