Asbestdach

asbest-dach-asbestdachAsbestdach - Keine Seltenheit

Viele Häuser, die zwischen 1950 und 1980 gebaut wurden, sind noch mit einem Asbestdach versehen. Allein dadurch entsteht noch kein Risiko, zumindest nicht so lange, wie das Asbestdach noch gut in Stand ist und keine Beschädigungen aufweist. Im Laufe des Alterungsprozesses wird jedoch früher oder später eine Sanierung nötig, und ab diesem Zeitpunkt muss das komplette Asbestdach ausgetauscht werden. Sobald Beschädigungen am Dach auftreten, stellen die dann freiliegenden Asbestfasern ein gesundheitliches Risiko dar. Die Fasern werden eingeatmet und verbleiben lebenslang in der Lunge. Eine Sanierung darf daher nur von Fachleuten durchgeführt werden, die sich an entsprechende Schutzmaßnahmen halten müssen.

-   Um die Art des Asbestdachs zu erkennen, muss eine Laborprobe durchgeführt werden (Asbestanalyse)

-   Sanierungsarbeiten dürfen nicht selbst durchgeführt werden

-   Fachfirmen müssen nach dem TRGS 519 handeln

-   Asbestfasern können unbemerkt in die Lunge gelangen und dort noch 40 Jahre später zu Lungenkrebs führen

Was tun bei der Sanierung eines Asbestdachs?

Zunächst muss vor der Sanierung des Daches klargestellt werden, ob es sich tatsächlich um ein Asbestdach handelt. Das ist nicht immer einfach, denn es wurden früher mehrere tausend verschiedene Arten von Asbest verbaut. Daher ist es wichtig, eine Probe des Daches in ein Labor zu schicken oder einen Fachmann kommen zu lassen, der dies erledigt. Die Sanierung übernimmt eine Entsorgungsfirma, die Hausbesitzer dürfen sich in dieser Zeit nicht in der Nähe des Hauses befinden. Es ist nicht möglich, ein Asbestdach selbst zu sanieren. Das ist nicht nur schwer gesundheitsschädlich, sondern auch gesetzeswidrig. Die beauftragte Firma muss eine Befähigung nach TRGS 519 („Technische Regel für Gefahrstoffe“) vorweisen können, die unter anderem vorschreibt, wie genau Asbestprodukte entsorgt werden müssen.

Warum muss ein Asbestdach entfernt werden?

Grundsätzlich muss ein Asbestdach erst dann entfernt werden, wenn sich eine gesundheitliche Gefahr ergibt. Je älter das Dach, desto anfälliger ist es für Bruch und Verwitterung. Werden durch solche oder ähnliche Faktoren die winzigen Fasern des Asbests freigesetzt, gelangen diese unbemerkt in die Atemwege, wo sie über 100 Jahre verbleiben können – vorher schafft es der Körper nicht, die Fasern abzubauen. Das führt zu ernsten Erkrankungen. Die Asbestose, die durch Vernarbungen im Bereich der Lunge entsteht, ist heute als Berufskrankheit anerkannt, vor allem bei Handwerkern. Daneben sind Lungenkrebs und Tumore im Rippenfellbereich eine häufige Auswirkung von Asbest, auch, wenn diese oft erst bis zu 40 Jahre nach dem Kontakt mit Asbest entstehen. Die Fasern vom Asbestdach sind nicht sichtbar, sodass bereits eine Gefahr bestehen kann, ohne dass sie sofortige wahrnehmbare Folgen hat. Daher ist es wichtig, ein Asbestdach zu sanieren, bevor eine solche Gefahr entsteht.

Referenzen:
[1] Vgl. http://www.ziegeldach.de/content/info/schriften/pdf/asbest.pdf

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Viele Häuser, die zwischen 1950 und 1980 gebaut wurden, sind noch mit einem Asbestdach versehen. Allein dadurch entsteht noch kein Risiko, zumindest nicht so lange, wie das Asbestdach noch gut in Stand ist und keine Beschädigungen aufweist. Im Laufe des Alterungsprozesses wird jedoch früher oder später eine Sanierung nötig, und ab diesem Zeitpunkt muss das komplette Asbestdach ausgetauscht werden. Sobald Beschädigungen am Dach auftreten, stellen die dann freiliegenden Asbestfasern ein gesundheitliches Risiko dar. Die Fasern werden eingeatmet und verbleiben lebenslang in der Lunge. Eine Sanierung darf daher nur von Fachleuten durchgeführt werden, die sich an entsprechende Schutzmaßnahmen halten müssen.

-   Um die Art des Asbestdachs zu erkennen, muss eine Laborprobe durchgeführt werden (Asbestanalyse)

-   Sanierungsarbeiten dürfen nicht selbst durchgeführt werden

-   Fachfirmen müssen nach dem TRGS 519 handeln

-   Asbestfasern können unbemerkt in die Lunge gelangen und dort noch 40 Jahre später zu Lungenkrebs führen

Was tun bei der Sanierung eines Asbestdachs?

Zunächst muss vor der Sanierung des Daches klargestellt werden, ob es sich tatsächlich um ein Asbestdach handelt. Das ist nicht immer einfach, denn es wurden früher mehrere tausend verschiedene Arten von Asbest verbaut. Daher ist es wichtig, eine Probe des Daches in ein Labor zu schicken oder einen Fachmann kommen zu lassen, der dies erledigt. Die Sanierung übernimmt eine Entsorgungsfirma, die Hausbesitzer dürfen sich in dieser Zeit nicht in der Nähe des Hauses befinden. Es ist nicht möglich, ein Asbestdach selbst zu sanieren. Das ist nicht nur schwer gesundheitsschädlich, sondern auch gesetzeswidrig. Die beauftragte Firma muss eine Befähigung nach TRGS 519 („Technische Regel für Gefahrstoffe“) vorweisen können, die unter anderem vorschreibt, wie genau Asbestprodukte entsorgt werden müssen.

Warum muss ein Asbestdach entfernt werden?

Grundsätzlich muss ein Asbestdach erst dann entfernt werden, wenn sich eine gesundheitliche Gefahr ergibt. Je älter das Dach, desto anfälliger ist es für Bruch und Verwitterung. Werden durch solche oder ähnliche Faktoren die winzigen Fasern des Asbests freigesetzt, gelangen diese unbemerkt in die Atemwege, wo sie über 100 Jahre verbleiben können – vorher schafft es der Körper nicht, die Fasern abzubauen. Das führt zu ernsten Erkrankungen. Die Asbestose, die durch Vernarbungen im Bereich der Lunge entsteht, ist heute als Berufskrankheit anerkannt, vor allem bei Handwerkern. Daneben sind Lungenkrebs und Tumore im Rippenfellbereich eine häufige Auswirkung von Asbest, auch, wenn diese oft erst bis zu 40 Jahre nach dem Kontakt mit Asbest entstehen. Die Fasern vom Asbestdach sind nicht sichtbar, sodass bereits eine Gefahr bestehen kann, ohne dass sie sofortige wahrnehmbare Folgen hat. Daher ist es wichtig, ein Asbestdach zu sanieren, bevor eine solche Gefahr entsteht.

Referenzen:
[1] Vgl. http://www.ziegeldach.de/content/info/schriften/pdf/asbest.pdf

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