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Was ist eine Sachkunde?

Da Asbest in den 1960er- und 1970er-Jahren millionenfach in Deutschland verbaut wurde, kommen Handwerksbetriebe auch heute noch bei Arbeiten an und in Gebäuden mit dem gesundheitsgefährdenden Mineral in Berührung. Und wer nicht weiß, wie der vorschriftsmäßige Umgang mit Asbest aussieht, läuft Gefahr, durch freigesetzte Asbestfasern irgendwann ernsthaft zu erkranken. Demnach darf nur eine sachkundige Person mit Asbest arbeiten, um die ordnungsgemäße Handhabe gewährleisten zu können. Doch: Was ist eigentlich eine Sachkunde?

Sachkundenachweis für Asbest-Arbeiten

In einigen Branchen bedarf es einer speziellen Befähigung, um bestimmte Tätigkeiten im jeweiligen Bereich ausüben zu dürfen. Hier wird sowohl von der Fachkunde als auch von der Sachkunde gesprochen. Kurz gesagt, die Fachkunde bescheinigt einer Person, dass Fachkenntnisse vorhanden sind, und der Besitz einer Sachkunde sagt aus, dass eine noch tiefergehende Kompetenz in einem bestimmten Bereich vorliegt. Umgemünzt auf den Umgang mit asbesthaltigen und asbestzementhaltigen Produkten: Führen Unternehmen Sanierungsarbeiten beziehungsweise Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten durch, ist ein Sachkundenachweis vorgeschrieben. Der falsche Umgang mit Asbest ist gefährlich, daher sind besondere Kenntnisse zwingend erforderlich.

Sachkundelehrgang absolvieren und Sachkunde erlangen

Um ein Sachkunde-Zertifikat zu bekommen, muss ein Sachkundelehrgang erfolgreich absolviert werden. Das heißt, man kann erst eine Sachkunde im Asbest-Bereich nachweisen, wenn man den Abschlusstest nach einer Sachkunde-Asbestschulung besteht. Eine Asbestschulung orientiert sich stets an den Technischen Regeln für Gefahrstoffe – kurz: TRGS. Für sämtliche Asbest-Themen kommt die TRGS 519 zur Anwendung. Da es für verschiedene Tätigkeiten im Asbest-Umfeld unterschiedliche Sachkunde-Asbestschulungen gibt, ist es ratsam, sich vorher zu informieren, welcher Lehrgang für den eigenen Bedarf infrage kommt.

Die Inhalte einer Sachkundeschulung sind überaus vielfältig. Letztlich kommt es darauf an, ob Sachkundelehrgänge wie „großer Asbestschein“, „kleiner Asbestschein“ belegt werden oder eine Auffrischung der Sachkunde, die alle sechs Jahre erfolgen muss, absolviert wird. In jedem Fall wird die TRGS 519 sowie Grundsätzliches zum Thema Asbest, welche Gefahren durch das Mineral lauern, welche gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien im Umgang mit Asbest wichtig sind, wie Sachkundige eine Asbestsanierung durchführen müssen und diverse andere Punkte thematisiert.

Da Asbest in den 1960er- und 1970er-Jahren millionenfach in Deutschland verbaut wurde, kommen Handwerksbetriebe auch heute noch bei Arbeiten an und in Gebäuden mit dem gesundheitsgefährdenden... mehr erfahren »
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Was ist eine Sachkunde?

Da Asbest in den 1960er- und 1970er-Jahren millionenfach in Deutschland verbaut wurde, kommen Handwerksbetriebe auch heute noch bei Arbeiten an und in Gebäuden mit dem gesundheitsgefährdenden Mineral in Berührung. Und wer nicht weiß, wie der vorschriftsmäßige Umgang mit Asbest aussieht, läuft Gefahr, durch freigesetzte Asbestfasern irgendwann ernsthaft zu erkranken. Demnach darf nur eine sachkundige Person mit Asbest arbeiten, um die ordnungsgemäße Handhabe gewährleisten zu können. Doch: Was ist eigentlich eine Sachkunde?

Sachkundenachweis für Asbest-Arbeiten

In einigen Branchen bedarf es einer speziellen Befähigung, um bestimmte Tätigkeiten im jeweiligen Bereich ausüben zu dürfen. Hier wird sowohl von der Fachkunde als auch von der Sachkunde gesprochen. Kurz gesagt, die Fachkunde bescheinigt einer Person, dass Fachkenntnisse vorhanden sind, und der Besitz einer Sachkunde sagt aus, dass eine noch tiefergehende Kompetenz in einem bestimmten Bereich vorliegt. Umgemünzt auf den Umgang mit asbesthaltigen und asbestzementhaltigen Produkten: Führen Unternehmen Sanierungsarbeiten beziehungsweise Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten durch, ist ein Sachkundenachweis vorgeschrieben. Der falsche Umgang mit Asbest ist gefährlich, daher sind besondere Kenntnisse zwingend erforderlich.

Sachkundelehrgang absolvieren und Sachkunde erlangen

Um ein Sachkunde-Zertifikat zu bekommen, muss ein Sachkundelehrgang erfolgreich absolviert werden. Das heißt, man kann erst eine Sachkunde im Asbest-Bereich nachweisen, wenn man den Abschlusstest nach einer Sachkunde-Asbestschulung besteht. Eine Asbestschulung orientiert sich stets an den Technischen Regeln für Gefahrstoffe – kurz: TRGS. Für sämtliche Asbest-Themen kommt die TRGS 519 zur Anwendung. Da es für verschiedene Tätigkeiten im Asbest-Umfeld unterschiedliche Sachkunde-Asbestschulungen gibt, ist es ratsam, sich vorher zu informieren, welcher Lehrgang für den eigenen Bedarf infrage kommt.

Die Inhalte einer Sachkundeschulung sind überaus vielfältig. Letztlich kommt es darauf an, ob Sachkundelehrgänge wie „großer Asbestschein“, „kleiner Asbestschein“ belegt werden oder eine Auffrischung der Sachkunde, die alle sechs Jahre erfolgen muss, absolviert wird. In jedem Fall wird die TRGS 519 sowie Grundsätzliches zum Thema Asbest, welche Gefahren durch das Mineral lauern, welche gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien im Umgang mit Asbest wichtig sind, wie Sachkundige eine Asbestsanierung durchführen müssen und diverse andere Punkte thematisiert.